Wir haben schon erfolgreich ein Zuhause gefunden

Um auch mal wieder eine freudige Nachricht zu posten:

 

Diese glücklichen Tiere wurden alle erfolgreich vermittelt. Davon sind einige in Marokko bei Freunden von Michèle untergekommen,  welche sind nun glücklich in Deutschland und auch in Belgien und sogar in Frankreich dürfen Findlinge von Michèle ihren Lebensabend geniessen.

Wir wünschen euch nur das Beste für euren weiteren Weg!

 

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Verletzter Hund

Der Anblick dieses Hundes treibt einem die Tränen in die Augen. Seine Verwundungen sind unterschiedlichen Alters, also wurde er immer wieder gequält – und zwar von etwas, was sich Mensch nennt!
Diesen verletzten Rüden fand Michèle zusammengekauert in einer Ecke, mitten in der Grossstadt. Ob er ausgesetzt wurde oder entkommen konnte?
Michèle hat sich ihm angenommen und pflegt ihn in der Auffangstation. Es geht ihm schon viel besser.
Das Unglaubliche: Sie beschreibt den körperlich so geschundenen Hund als sehr – sehr lieb!

Alle weiteren Gedanken und Kommentare möchten wir an dieser Stelle jedem selbst überlassen.

Neu: Eine kleine Grossfamilie…

Wie bitte? 9 Stück?!

Das ist schon eine ganze Menge Babies, die eine Hündin auf dem Uni-Gelände zur Welt gebracht hat.
Sie hielt sich im Hintergrund mit ihrem Wurf und versuchte lediglich zu überleben mit den Kleinen – wie es eine fürsorgliche Mutter eben tut.
Eine Bekannte von Michèle entdeckte die verzweifelte Hündin mit ihrer Brut und fütterte sie.  Sie überlebten!
Doch die Bekannte musste nach Frankreich und konnte die Versorgung nicht weiter führen.
Zu allem Unglück wurden die mittlerweile 3 Monate alten Welpen von den Unistudenten misshandelt als sie langsam „flügge“ wurden, sodass Michèle nicht mehr länger zusehen wollte und sie erst mal in Sicherheit brachte.

Aber eben: Diese Geschichten beginnen meistens gleich. Verzweifelte Hunde in Not werden vor dem Schlimmsten bewahrt und gerettet… und am Ende ist es Michèle, die verzweifelt ist – weil sie weder Platz noch Mittel besitzt, diesen Hunden eine schönere Zukunft versprechen zu können.

Was wir wieder einmal suchen, sind Paten, die für einen der Kleinen einstehen und ihm eine Starthilfe in ein würdiges Leben schenken. Auch Finanzspritzen für Impfungen sind willkommen. Die Auswahl ist gross! Machen Sie eines dieser süssen Hundekinder zu Ihrem Paten-Sprössling. Hätten Sie schon einen schönen Namen?

Es ist nicht einfach, Tierschützer zu sein.

  
An allen Ecken wird man gebraucht und weiss nicht mehr wo wehren.
So stellt sich Michèle momentan wieder einmal einer ganzen Zeile von Problemen, die sie ohne uns – die Undercover-Tierschützer – nicht meistern kann.  
 
Nur ein paar Beispiele über die Aktivitäten und Nöte in Marokko zur Zeit:

 
1. Die Zwinger sind überbelegt; kein einziger Raum ist mehr da für die sogenannten Kunden. Kunden nennen sich die Ferienhunde, deren Besitzer (meist Expats) ihre Hunde zu Michèle in Pflege geben während ihrer Ferien. Die Betreuung von Ferienhunden brachte Michèle bisher einen kleinen, aber bitter nötigen Zustupf für die Nahrung und Kastrationen ihrer geretteten Tiere. Doch leider hat sie zur Zeit so viele davon, dass keine Ferienhunde mehr einziehen können.
 
2. Vergiftungen könnten weitflächiger gestoppt werden
Michèle hat nach eigenem Zitat „gekämpft wie der Teufel“, um Taghazout dazu zu bringen, Hunde nicht mehr zu vergiften sondern von ihr und der Association le coeur sur la patte kastrieren zu lassen. Das ist ein riesen Erfolg. Und offenbar wären sogar noch weitere Gemeinden bereit, einem solchen Deal zuzustimmen. Das wäre ein fantastisches Ergebnis nach langem Kampf  – wenn da nicht die Sorge um die finanzielle Gewährleistung wäre. Es müssten noch einige Dirham, Franken und Euros zusammen kommen, damit all diese Hunde kastriert – anstatt vergiftet werden können. Es wäre furchtbar, wenn das Projekt kurz vor dem Erfolg am Finanziellen scheitern würde.
 
Es gibt viel zu bewältigen – aber jeder Franken zählt!
herzlichen Dank!